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Teamleader stehen mit Rat und Tat zur Seite

Das fachliche Training ist wichtig für eine erfolgreiche Teilnahme an den WorldSkills. Entscheidend ist jedoch, die Bestleistung auch am Wettkampf abrufen zu können. Dass dies gelingt, dafür sorgt Mentaltrainerin und Teamleaderin Silvia Blaser. Vier Tage Wettkampf bedeutet aber auch eine grosse physische Belastung. Damit das Team körperlich fit bleibt, dafür sorgt Physiotherapeut und Teamleader Daniel Steiner.

Der Kopf ist entscheidend 

Für Silvia Blaser, Mentaltrainerin und Teamleaderin von SwissSkills, ist das mentale Training ein Puzzleteil von vielen, die zum Erfolg beitragen. Es sei genauso wichtig wie das fachliche Training und die Unterstützung des Umfeldes (Experten, Berufsverband, Trainingsmöglichkeiten der Kandidaten, optimale Planung und Organisation von SwissSkills usw.). «Die Spitze an den WorldSkills wird immer enger, die Teilnehmenden aus den verschiedenen Ländern sind immer besser trainiert und fachlich vorbereitet. Da ist die mentale Stärke sicher ein wesentlicher Faktor, der dazu beiträgt, ganz vorne mithalten zu können», so Silvia Blaser.

«Im Mentaltraining lernen die Teilnehmenden, sich voll und ganz auf ihre erarbeiteten Vorgehensweisen, ihre eigene Planung und ihr Können zu fokussieren, an sich und seine Fähigkeiten zu glauben und sich nicht durch das Umfeld, durch die Konkurrenten und Unvorhergesehenes von ihrem Job ablenken zu lassen. Es gibt zudem Instrumente, um besser mit Druck, Angst, Stress, Nervosität, Erwartungen und Fehlern oder Misserfolgen umgehen zu können bzw. vorbeugend zu wirken.» 

Fitness und Gesundheit zählt

Daniel Steiner, Physiotherapeut und Teamleader von SwissSkills, hält sich mit allgemeinen guten Ratschlägen eher zurück: «Die Kandidatinnen und Kandidaten sind, etwa was das sportliche Niveau betrifft, total unterschiedlich. Ich stehe aber für eine individuelle Beratung zur Verfügung, wenn dies jemand wünscht.» Seine Hauptaufgabe sieht er darin, dafür zu schauen, dass die körperlichen Voraussetzungen gut sind. So bietet er bei schon vorhandenen Verletzungen Hilfestellung, damit die Trainings absolviert werden können. Immer wieder ein Thema ist die Ernährung. Für Steiner ist grundsätzlich eine ausgewogene Ernährung wünschenswert. Wenn ein Kandidat oder sein Experte Rat sucht, gibt er diesen gerne.

«Wichtig sind realistische Ziele: Wenn jemand am Morgen ein Red Bull braucht, weise ich ihn einfach darauf hin, dass es in Kazan möglicherweise nicht erhältlich ist und er das Getränk wenn schon mitnehmen sollte.» Während des Wettkampfs behandelt Steiner vor allem psychosomatische Beschwerden, die unter Druck oder nach einem nicht optimal verlaufenen Tag auftreten. Zuständig ist er auch für Schürfungen, Prellungen und andere kleine Verletzungen.