Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

von Wattenwyl Emil

Kehrsatz / BE

Beruf17 - Webdesign and Development

LehrbetriebSitasys AG

ArbeitgeberSitasys AG

VerbandICT Berufsbildung

Experte:

Schaffner Manuel


Meine Wettbewerbsaufgabe in Abu Dhabi kurz erklärt

Der Wettkampf ist in vier Teilbereiche unterteilt. Ich muss mit Javascript Anwendungen im Browser und mit PHP Serveranwendungen programmieren. Ausserdem muss ich stark im Designen mit Photos hop und ähnlichen Tools sein, und diese Designs anschliessend mit HTML & CSS implementieren können. Generell geht es mehr ums Programmieren als ums Designen.

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?

Ursprünglich hatte ich vor, das Gymnasium mit Schwerpunkt Mathematik abzuschliessen. Nach ca. einem halben Jahr war für mich klar, dass mir die Schule zu langweilig war. Folglich begann ich im Frühling, also erst sehr spät, mich nach einer Lehre umzuschaue n. Da ich bereits aus der Kindheit ein bisschen Programmiererfahrung hatte (z. B. Lego Mindstorms), entschied ich mich für Applikationsentwickler und bekam tatsächlich noch eine Lehrstelle.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?

Ich mag die Herausforderung und den ständigen Wandel. Ich liebe es, anspruchsvolle, komplexe und zugleich schnelle Systeme zu entwerfen und zu entwickeln; je schwieriger desto besser. Zudem ist der Beruf extrem schnelllebig. Wissen hat etwa eine Halbwertszeit von einem Jahr, das heisst ständig lernen und Neues Entdecken.

Drei Dinge die ich mag...

Computer, Longboarden und meine Freundin.

Wie haben Sie sich qualifiziert?

Ich habe mich im Frühling 2015 für die Regio - Ausscheidungen als Applikationsentwickler angemeldet; leider war ich da nn am Wettkampf krank. Für mich war die Sache also gelaufen. Doch im Juni rief mich Patrick Aebi an, der Verantwortliche für IT beim Berufsbildungscenter. Er sagte, es habe nicht genug qualifizierte Webdesigner, ob ich mitmachen möchte. Wohl verstanden, ich war damals zu 95 Prozent Applikationsentwickler und hatte noch kaum je eine Website programmiert. Nach einigem Zögern sagte ich zu und ging mit wenig bis gar keiner Hoffnung an die ICT - Skills (Schweizermeisterschaften) im Zürcher Hauptbahnhof. Ich überle gte mir, im letzten Moment einen Rückzieher zu machen, ich dachte mir: «Du bist nicht wirklich Webdesigner, du wirst untergehen.» Zu meiner Überraschung belegte ich dann den 2. Platz, ich war völlig baff. Von da an begann ich mich mehr und mehr fürs Webdesign zu interessieren und belegte 2016 nochmals den 2. Platz und konnte mich in der Endqualifikation aber gegen meine Konkurrenten (jeweils Platz 1 und 2 an den Schweizermeisterschaften) durchsetzen.

Wie trainieren Sie für die WorldSkills Abu Dhabi?

Ich arbeite die Aufgaben der vergangenen Worldskills durch und werde eventuell die Möglichkeit haben, gegen die Teilnehmer aus Österreich und Deutschland einen Trainingswettkampf zu absolvieren.

Was sind Ihre Erwartungen?

Mein persönliches Ziel ist Top 7, aber ein Podestplatz wäre natürlich auch phantastisch und mit der richtigen Vorbereitung durchaus realistisch. Ich will aber vor allem etwas fürs Leben mitnehmen, ein Erlebnis, auf welches ich ein Leben lang zurückschauen kann.

Was sind Ihre nächsten Zie le nach der Berufs - Weltmeisterschaft?

Zurzeit arbeite ich mit zwei Kollegen an einer Webplattform, welche unser Berufsbildungssystem ein bisschen revolutionieren könnte. Das Interesse an unserer Idee und Vision ist deutlich spürbar und wir sind bereits mit grossen Firmen in Kontakt, welche eine solche Plattform gerne einsetzen würden. Nach Abu Dhabi werde ich mich voll darauf konzentrieren, dieses Startup zum Fliegen zu bringen und mit dieser Plattform allen zukünftigen Lernenden oder auch Studierenden eine coolere und abwechslungsreichere Ausbildung zu ermöglichen.

Weitere Berichte und Links

zurück