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Graz 2020
6. – 10.01.2021

Damals und heute: Bruno Lüscher

Was ist aus den ehemaligen Teilnehmenden an WorldSkills oder EuroSkills Competitions geworden? Wie hat sich ihr berufliches Leben verändert? In dieser Rubrik stellen wir jeden Monat ein Swiss-Team-Mitglied aus früheren Jahren vor.
Heute Bruno Lüscher, der mit Stefan Schmid 2001 an den WorldSkills Competitions in Seoul die Goldmedaille bei den Mechatronikern gewonnen hat.

Wer ist Bruno Lüscher?

Bruno Lüscher absolvierte seine Berufslehre als Maschinenmechaniker, Fachrichtung Automation, bei der Müller Martini Druckverarbeitungssysteme AG in Zofingen. Heute ist er Dipl. Ing. Maschinentechnik und lebt mit seiner Familie in Vordemwald bei Zofingen.

Welchen beruflichen Weg bist du seit den WorldSkills Competitions 2001 gegangen?

Da ich meine Lehre mit Berufsmatura gemacht habe, konnte ich an der Hochschule Luzern mein Studium in Maschinentechnik absolvieren. Danach erhielt ich an der Hochschule Luzern am Kompetenzzentrum Fluidmechanik und Hydromaschinen eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Anschliessend arbeitete ich über acht Jahre als Entwicklungsingenieur bei Bosch Elektrowerkzeuge. Heute bin ich bei KNF Flodos, Zofingen, in gleicher Funktion wie zuvor bei Bosch tätig. Wir entwickeln und stellen spezielle Membranpumpsysteme für Flüssigkeiten her.

Was hat Dir die Teilnahme an den Berufsmeisterschaften persönlich und beruflich gebracht?

Die WorldSkills Competitions waren eine grossartige persönliche Erfahrung; so lernte ich zum Beispiel meine eigenen Grenzen zu überwinden. Der gute Teamgeist, der Wettkampf und auch einfach die Reise nach Seoul bleiben mir unvergesslich. Besonders aber hat mich meine Goldmedaille beruflich weitergebracht. Meine Job-Bewerbungen haben meistens auf Anhieb geklappt. Insofern ist die Teilnahme an einer Berufsmeisterschaft eine sehr gute Referenz.

Was hat sich seit damals in Deinem Leben verändert?

Neben meiner beruflichen Entwicklung ist auch in meinem Privatleben einiges passiert. Ich lebe heute mit meiner Frau und meinen beiden Kindern im Alter von zwei und fünf Jahren in Vordemwald bei Zofingen. Meine Freizeit verbringe ich vorwiegend mit meiner Familie, doch treffe ich nach wie vor gerne Freunde zum Beispiel für eine Mountainbike-Tour oder einen Tag auf dem Snowboard.

Hast du noch Kontakt zu deinen ehemaligen Teamkollegen?

Nach den WorldSkills Competitions bestanden Kontakte zu einigen Mitgliedern des Schweizer Teams. Einen Kollegen habe ich dann an der Hochschule Luzern als Mitstudenten wieder getroffen. Mittlerweile bestehen jedoch kaum mehr Kontakte. Wie das Leben halt so spielt...