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Verfolge das SwissSkills Team in Abu Dhabi

Die 38 Schweizer Teilnehmenden im Überblick. Wir sagen Hopp Schwiiz!

Video: SwissSkills Team am Day 1

Ab jetzt Vollgas geben

Das haben sich alle aus dem SwissSkills Team fest vorgenommen. Die anfängliche Nervosität, bei manchen stark, bei anderen kaum spürbar, legt sich schnell nach Arbeitsbeginn. Alles was stört wird einfach ausgeblendet. Das Fazit des ersten Wettkampftages hört sich bei den meisten jedenfalls erfreulich positiv an.

Während vier Tagen muss Manuel Allenspach, IT Software Lösungen für Unternehmen, eine Softwareapplikation für eine fiktive Airline programmieren. Am diesem ersten Tag sei es für ihn gut gelaufen, sagt er: «Ich hatte genug Zeit für die Aufgaben und bin immer fertig geworden. Es war ein super Tag.» Das ist durchaus nicht selbstverständlich, wenn man weiss, dass manche Aufgaben extra so geplant werden, dass die Kandidaten nicht fertig werden können.
Zeitlich gut ist auch Maurer Kevin Hofer unterwegs: «Der Tag war recht anstrengend, mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden und zeitlich bin ich auch gut drin.» Diesen Eindruck kann sein Experte Ruedi Signer nur bestätigen: «Es ist wichtig, sein eigenes Arbeitstempo zu finden. Dieses Ziel hat Kevin heute erreicht.»

Teamschrei gibt Kraft

Irina Tuor, Fachfrau Gesundheit aus dem bündnerischen Brigels, ist vor ihrem ersten Einsatz sehr nervös. «So geht es mir immer bevor ich meinen Patienten (bzw. Schauspieler am Wettkampf) sehe. Wenn ich dann loslegen kann, geht es.» Hilfreich dabei ist sicher auch die Unterstützung um sie herum: «Wir sind am morgen zusammen mit dem Teamschrei gestartet, das gibt Kraft.» Zudem ist ihre ganze Familie angereist, um sie anzufeuern. In die Arme hätte er seine Tochter bisher nicht nehmen können und erst via SMS Kontakt gehabt, sagt Vater Rico, aber: «Sie weiss, dass wir hier sind und dass sie auf uns zählen kann.»
Sven Bürki, Möbelschreiner aus dem Thurgau, ist sogar weniger nervös als noch bei seinem Einsatz an den Schweizermeisterschaften: «Im Gegensatz zu den Schweizermeisterschaften kannte ich hier die Aufgabe schon und konnte auch die Änderungen noch mit meinem Experten Tobias Hugentobler besprechen. Auch deshalb ist es gut gelaufen heute.»

Auf sich selber fokussieren

Für Bekleidungsgestalterin Flurina Rüesch ist es ein langer Tag, weil sie manchmal auch etwas warten muss, bis alles bereit steht. «Da müssen wir uns auf uns selber fokussieren und uns davon nicht stören lassen», meint sie und ergänzt: «Heute ist es sehr gut gelaufen für mich und ich habe mich wirklich nicht ablenken lassen.» 
Auch Landschaftsgärtner Benjamin Räber wirkt sehr souverän nach dem ersten Arbeitstag, obwohl er und sein Teampartner Nils Bucher die Pläne zu Ihrer Aufgabe erst gestern zum ersten mal kurz ansehen durften und «ein wenig ins Leere planen mussten», wie er erzählt. Das scheint für den stämmigen Luzerner aber kein Problem zu sein, das Ziel für die kommenden Tage: «Vollgas geben, unser Bestes herausholen, unser Können einsetzen – alles andere sehen wir dann.»

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