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Letzter Schliff für die Berufs-Nati

Einen Monat bevor es losgeht erhielt das SwissSkills Team am dritten Teamweekend den letzten Schliff für die bevorstehenden EuroSkills in Budapest. Im nationalen Sportzentrum Magglingen stand neben Information und Mentaltraining vor allem sportliche Aktivität mit dem Team im Zentrum. 

Nachdem er nun zwei bis drei Wochen voll trainiert habe, sei sein Trainingsstand sehr gut, sagt Experte René Engetschwiler von seinem Wettkämpfer, dem 23-jährigen Maurer Stefan Hersche. «Ich merke, wie das Vertrauen zwischen uns stärker wird», fällt dem erfahrenen Experten auf: «Der Umgang mit den anderen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern ist sehr hilfreich und stärkt Stefans Selbstvertrauen enorm. Darum finde ich es sehr wichtig, dass diese Teamweekends durchgeführt werden.»

Auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen

Genau dieses Ziel verfolgte Teamleaderin Silvia Blaser, als sie das Programm für das dritte und letzte Vorbereitungsweekend für die acht jungen Frauen und Männer des SwissSkills Teams zusammenstellte. Zusammen mit ihren Expertinnen und Experten trafen sie sich im Sportzentrum Magglingen, um – einen Monat bevor es in Budapest losgeht – den letzten Schliff in der Teambildung und der mentalen Vorbereitung zu erhalten.

«In gemeinsamen Arbeitssequenzen lernen Experten und Wettkämpfer gegenseitig, wie sie in unvorhergesehenen Situationen funktionieren», erklärt Silvia Blaser. «Das hilft den Experten, beispielsweise in Stresssituationen, zu erkennen wie sie optimal auf die Wettkämpfer eingehen und richtig reagieren können.» Geschicklichkeitsspiele zu zweit und im gesamten Team oder das gemeinsame Bezwingen der Indoor-Kletterwand waren Übungen dazu. Silvia Blaser fasst es so zusammen: «Die Teilnehmenden sollen auf unvorhergesehene Situationen flexibel reagieren können. Sie müssen in diesen Momenten auf ihr Gegenüber und ihre Fähigkeiten vertrauen.»

Cooles Gefühl für den Glockenträger

Ebenfalls für einen guten Teamgeist sorgten das gemeinsame Vorbereiten des Abendessens oder auch die Wahl des Teilnehmenden, der die Teamglocke – seit Jahren gesponsert vom SwissSkills Supporter Club – bei den Auftritten des Teams tragen darf. «Ein cooles Gefühl, ich fühle mich geehrt, dass ich dafür ausgewählt wurde», sagt Elektriker Daniel Gerber. Es sei für ihn aber auch mit der Verantwortung verbunden als gutes Vorbild voranzugehen, erzählt der 23-jährige Zürcher: «Alle schauen dann auf mich, das erhöht den Druck schon, spornt mich aber auch an, ein möglichst gutes Resultat zu erzielen.» Sie sei nicht gerade leicht, meinte er nach dem ersten Anheben der stattlichen Kuhglocke. Zum Glück hat der junge Mann vom Hirzel zwei Kollegen, die Bergtrychler sind und ihm Tipps geben können, damit sie nicht so schwer zu tragen sein wird. «Und vor allem, dass sie dann auch so richtig gut klingt», ergänzt er lachend.

Ebenfalls in Magglingen bestimmt wurde die Fahnenträgerin des SwissSkills Teams. Die Teilnehmenden selbst wählten für dieses ehrenvolle Amt Lea Meier aus Eggiwil. Die Bernerin freut sich jetzt schon auf ihren ersten offiziellen Auftritt beim Einzug des SwissSkills Teams bei der Eröffnungsfeier am 25. September in der Papp László Sports Arena in Budapest.

Vorher trifft sich die gesamte Schweizer Delegation noch einmal zum Materialverlad am 8. September auf dem Gelände der RUAG Aviation in Emmen.

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