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EuroSkills Budapest 2018 – Teamarbeit beginnt

Mit dem ersten Teamweekend vom 9. bis 11. März fiel der offizielle Startschuss für die kommende Vorbereitungsphase des SwissSkills Teams zur Teilnahme an den EuroSkills Budapest 2018. Neben individuellen Trainings steht ab sofort der Teamgedanke im Vordergrund. Einerseits zwischen den Wettkämpfern und ihren Experten, andererseits aber auch über das Fachliche hinaus als Berufsnationalmannschaft. 

«Ziel dieses ersten Zusammentreffens ist es, dass ihr zusammen mit Euren Expertinnen und Experten zu einem Team werdet», begrüsste SwissSkills-Stiftungsratspräsident Reto Wyss am Freitagabend acht junge Berufsleute im Bildungszentrum der Gebäudetechniker (suissetec) im solothurnischen Lostorf. Das sei das Fundament der nächsten Monate der Vorbereitung auf die EuroSkills, erklärte er und betonte, dass der Auftritt in Budapest eine Teamleistung sein werde, «und zwar von allen Beteiligten, den Arbeitgebern, den OdA, aber auch den Eltern und Freunden».

Massnehmen und Modeln

Die zwei Frauen und sechs jungen Männer haben bereits erfolgreich an Berufs-Schweizermeisterschaften teilgenommen. Mit einer Expertin und sieben Experten sollen sie nun zum aktuellen SwissSkills Team, der Schweizer Berufs-Nationalmannschaft, zusammenwachsen. Ein erster Schritt dazu war am Samtagmorgen das Massnehmen für die Delegationsbekleidung mit anschliessendem Modeln für die offiziellen Teambilder. So wurde schon mal optisch für einen einheitlichen Auftritt gesorgt.

Teamarbeit beginnt bei sich selbst

Zweiter Schritt war das Kennenlernen des eigenen Denkstils. Unter Anleitung von Teamleaderin Silvia Blaser konnten die Teilnehmenden ihren Denk-Typ herausfinden und erkennen, wie sie mit verschiedenen Persönlichkeiten harmonieren. Einzelne Charaktereigenschaften können darauf aufbauend gestärkt werden, um mehr Erfolg im eigenen Handeln zu erzielen. Bezogen auf die kommende Teamarbeit, stellte sich daraus eine der Kernfragen: «Was brauche ich von meinem Gegenüber im Team, um mein Bestes geben zu können?»

Fitness für Hirn, Herz und Hand

In gemischten Gruppen und danach jeweils zu zweit in den acht Berufen fanden Wettkämpfer und Experten so heraus, wie sie sich gegenseitig unterstützen können, um gemeinsam eine Bestleistung zu erzielen. Dazu wurden auch die persönlichen Ziele definiert ebenso wie Leitsätze und Motto für das gesamte Team, die in einem Teamkontrakt festgehalten wurden. Als äusseres Zeichen für den Zusammenhalt gestaltete die Gruppe eine Schweizerfahne, die ab sofort ständiger Begleiter bei allen gemeinsamen Aktivitäten sein wird.

Nach einer grundlegenden Einführung in die Kommunikationstheorie wurde das Gelernte gleich in Teamspielen und im direkten Austausch zwischen Experten und Wettkämpfern angewendet. Dass diese Fähigkeiten auch handfest trainiert werden können, zeigten die Teamleader Silvia Blaser und Laurent Seppey den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern dann am Sonntag mit einem speziellen Programm von Sportsequenzen.

Als nächstes steht am 5. Mai eine Medienschulung auf dem Programm, bereits jetzt beginnen die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer jedoch mit ihren individuellen Trainingsprogrammen.

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