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Halbzeit und gut unterwegs

Die jungen Berufsleute des SwissSkills Teams haben auch am zweiten Wettkampftag voll fokussiert an ihren Aufgaben gearbeitet. Und das offenbar gut, denn die Zwischenbilanz der Experten zur Halbzeit am Mittag fiel durchwegs positiv aus.
Aber auch die Offiziellen legten sich ins Zeug. Am Nachmittag fand ein Treffen der deutschsprachigen Mitgliedsländer bei WorldSkills International und WorldSkills Europe statt, das die Zukunft der internationalen Berufsmeisterschaften prägen könnte.

Adrian Sommer, Chefexperte bei den Elektroinstallateuren, zeigte sich hoch zufrieden: «In den 12 Jahren, in denen ich hier involviert bin, habe ich noch nie eine so gute Infrastruktur erlebt.» Das helfe sehr, er habe einerseits mit seinen Expertenkollegen sehr gute Vorbereitungstage durchführen können, andererseits sei auch die Einführung der Wettkämpfer reibungslos und ohne viele Fragen über die Bühne gegangen. Paul Sidler, stellvertretender Chefexperte bei den Land- und Baumaschinenmechanikern, zog am Mittag ebenfalls eine positive Zwischenbilanz, speziell für seinen Wettkämpfer Simon Rüedi. «Im Moment liegt Simon ganz knapp vorne», erklärte er, «aber er hat starke Konkurrenz.» Auf den 22-jährigen Berner wartet am letzten Tag der Posten Hydraulik. «Eine der schwierigsten Aufgaben», sagte Paul Sidler dazu und fügte hinzu: «Das wird eine knappe Entscheidung.»

WorldSkills qualitativ weiterbringen

Nicht nur die Wettkämpfer sind konzentriert an der Arbeit. Im Hintergrund wird auch von den Offiziellen intensiv gearbeitet. Auf Initiative von Rico Cioccarelli, Technischer Delegierter von SwissSkills, trafen sich Vertreter der sechs deutschsprachigen Mitgliedsländer bei WorldSkills International und WorldSkills Europe. «Die WorldSkills nehmen immer grössere Dimensionen an, darunter leidet die Qualität der Berufswettbewerbe. Bei einigen Berufen stossen wir organisatorisch an Grenzen», sagt Cioccarelli. Seit Jahren schon schlägt er deshalb vor, in Zukunft die Teilnehmerzahl durch Qualifikationsverfahren – ähnlich wie bei internationalen Sportanlässen – zu limitieren. «Wir treffen uns regelmässig und diskutieren solche Ideen. Ziel ist es, konkrete Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, die wir gemeinsam in den internationalen Gremien einbringen wollen. Ob das klappen wird, steht jedoch in den Sternen.»

Apropos: Auf Teppichboden gemauert

«Das habe ich noch nie gesehen», sagt René Engetschwiler, Experte bei den Maurern lachend. Die Maurerhalle ist komplett mit einem Filzteppich ausgelegt, den Teilnehmern wurden Dachpappen zum Drüberlegen zur Verfügung gestellt. «Wir haben darauf verzichtet, weil die Steine sonst zuwenig Griff haben und verrutschen», erklärt Engetschwiler: «Was mit dem Teppichboden nachher passiert, weiss ich nicht, zu gebrauchen ist er jedenfalls nicht mehr.»

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