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Traumstart zum Wettkampfbeginn

Jetzt geht es wirklich los, über 500 Berufsleute haben die Aufgaben des ersten Wettkampftages in Angriff genommen. Glaubt man den Expertenstimmen am Abend, haben die zwei Frauen und sechs Männer des SwissSkills Teams die Anfangsnervosität sofort abgelegt und sind schon gut unterwegs. Und zwar mit vollem Einsatz, unter Schweiss und Schmerzen.

«Im Moment geht es mir gefühlsmässig sehr gut», fasste Roger Gabler seine Eindrücke des ersten Wettkampftages zusammen. Als Chefexperte bei den Spenglern ist er zusammen mit seinen europäischen Kollegen dafür verantwortlich, dass alles perfekt abläuft und alles vorhanden ist, was die Kandidaten für ihre Arbeit brauchen. Auch was seinen Wettkämpfer, Pascal Gerber angeht, ist er zuversichtlich: «Pascal ist im Zeitplan und arbeitet in seinem Schema wie er sich vorbereitet hat. Ich würde sagen, es läuft recht gut bei ihm.»

Viel Schweiss und etwas Schmerzen

Kein Wunder, der 20-jährige Aargauer hat sich nichts weniger als die Goldmedaille zum Ziel gesetzt und will dafür «alles geben». Auch Gipser-Trockenbauer Philippe Bütschi ist mit vollem Einsatz in den ersten Tag gestartet. So sehr sogar, dass er am Mittag bereits ein neues T-Shirt brauchte, weil er eines bereits komplett durchgeschwitzt hatte. Hier kamen die Teamleader zu ihrem ersten Notfalleinsatz. Laurent Seppey und Silvia Blaser organisierten ihm ein neues Shirt, wuschen das verschwitzte aus und trockneten es vor der Halle in der Nachmittagssonne.
Schon vor dem eigentlichen Arbeitseinsatz hat Elektroinstallateur Daniel Gerber fast etwas zuviel Eifer gezeigt. Als Glockenträger trychelte er an der Eröffnungsfeier so heftig, dass er am folgenden Morgen Schmerzen im Oberschenkel verspürte. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, von Beginn weg volle Leistung zu bringen. Ganz nach seinem persönlichen Motto für die EuroSkills, er wolle für den Nachwuchs in seinem Beruf ein Vorbild sein.

Apropos: Perfekt organisiert

Ganz allgemein zeigen sich alle Beteiligten beeindruckt, wie gut organisiert sich diese EuroSkills präsentieren. «Alles OK», stellt Andreas Marbacher, Experte bei den Dekorationsmalern, fest: «Die ungarischen Helfer haben alles perfekt vorbereitet, absolut keine Probleme dieses Mal.» So perfekt und topmodern, dass man auf dem gesamten Wettkampfgelände nur mit Karte bezahlen kann. Sogar an den Imbissbuden gibt es für Kleinstbeträge keine Kasse mehr, sondern nur Kartenlesegeräte.

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