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Verfolge das SwissSkills Team in Abu Dhabi

Die 38 Schweizer Teilnehmenden im Überblick. Wir sagen Hopp Schwiiz!

Video: Das SwissSkills Team an der Eröffnungsfeier

«Alle sind voll motiviert»

Einen Tag nach dem SwissSkills Team sind auch die Experten in Abu Dhabi eingetroffen. Auf sie wartet nun die Aufgabe, alles für einen erfolgreichen Wettbewerbsbeginn am kommenden Wochenende vorzubereiten. Abläufe müssen gecheckt, fehlendes Material beschafft werden. Auf die 37 Frauen und Männer und ihre Kollegen aus aller Welt warten noch einige Herausforderungen.

Urs Röthlin, Chefexperte bei den Bäckern/Konditoren hat ein zweites Gepäckstück mit auf die Reise genommen. Erst nach dem Materialverlad im August ist bekannt geworden, dass seine Wettkämpferin Ramona Bolliger im Wettbewerb auch ein Produkt mit Sauerteig herstellen muss. So hat er noch eine Starterkultur angesetzt, ein spezielles Mehl eingepackt und muss diese sogenannte Sauerteigmutter liebevoll pflegen (im Fachjargon füttern), damit das zu backende Brot auch schön aufgeht und «gut schweizerisch» schmeckt.

 

Bewertung harmonisieren

Daneben wird seine Hauptaufgabe sein, den Kollegen das Bewertungssystem vorzustellen. «Die Experten aus aller Welt bringen ganz unterschiedliche berufliche Hintergründe mit», weiss er: «Wir werden wohl einen ganzen Tag nur dafür benötigen, die Bewertung zu harmonisieren und auf einen Nenner zu bringen.»

Damit wird sich auch Martin Erlacher als Chefexperte im Beruf Restaurant-Service beschäftigen. Ihn erwartet aber noch eine weit grössere Herausforderung. Eine neue Regelung besagt, dass seine Kandidatin Tatjana Caviezel mit der Küche zusammenarbeiten muss, jedoch nicht als Team. So erhält sie die Gerichte von einem unbekannten Koch und muss sie dann perfekt servieren. «Dieses Setting ist eine komplett neue Situation für uns», erklärt Erlacher und sieht einige Stolpersteine: «Wir haben eine unterschiedliche Anzahl von Köchen und Service-Fachleuten. So müssen wir die Abläufe genau prüfen und die Aufgaben in Küche und Service synchronisieren.» Alles in allem ein immenser Aufwand, er sei sehr gespannt, ob dies alles so klappe wie es geplant sei.

 

Ohne die Experten unmöglich zu schaffen

Rico Cioccarelli, Technischer Delegierter von SwissSkills weiss, wovon sein Kollege spricht. Er trägt für nicht weniger als sechs Berufe als Jurypräsident die Hauptverantwortung. Sein Zwischenfazit in den Vorbereitungen fällt leicht durchzogen aus. Namentlich im Infrastrukturbereich hätte sich noch die eine oder andere Herausforderung ergeben. So müssten bei einigen Materialien oder Arbeitsmitteln noch Anpassungen vorgenommen und Lösungen gefunden werden.

Für ihn ist klar: «Ohne die engagierten Experten wäre es unmöglich einen solchen Wettbewerb durchzuführen. Vieles kann auch bei perfekter theoretischer Planung erst durch die Praxiserfahrung der Experten wirklich beurteilt und zum Funktionieren gebracht werden.» Auf jeden Fall aber ist er zuversichtlich: «Alle Experten sind voll motiviert dabei und tun alles, damit wir für die jungen Berufsleute einen fairen Wettbewerb ermöglichen können.»

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