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Schweizer-Team holt an der Berufs-Weltmeisterschaft in Belfast die Goldmedaille in der Kategorie Flachdachbau

Die jungen Schweizer Berufsleute Adrian Brünisholz (Plasselb/FR) und Christian Albisser (Littau/LU) sicherten sich vergangene Woche in einem hochstehenden Wettbewerb im internationalen Vergleich mit den Weltbesten dank einer sehr präzisen, eindrücklichen Leistung die Goldmedaille im Flachdachbau.

Mit einer perfekten Arbeit in der Kategorie Abdichtung (Flachdachbau) verteidigte das Schweizer Team den Weltmeistertitel von 2008. Die besten drei Teams (Irland, England und Schweiz) lieferten sich bis zum Schluss ein spannendes Kopf an Kopf Rennen. Die eigentlichen Abdichtungsarbeiten wurden von den ersten drei Teams in höchster Qualität geliefert. Entscheidend für den Schweizer Sieg war am Ende die bessere Verarbeitung der Dampfbremse, bei welcher höchste Präzision gefragt war.

Generell war das Niveau nochmals höher als am letzten Wettkampf 2009. Der Unterschied in den Leistungen der hoch qualifizierten jungen Berufsleute der verschiedenen Länder ist nochmals kleiner geworden. In den vergangenen Jahren sind die Teams aus Deutschland und Österreich regelmässig auf den Podestplätzen gestanden. Dass sie vergangene Woche ohne Medaillen geblieben sind, zeigt, dass diese an der Berufs-Weltmeisterschaft je länger je härter erkämpft werden müssen.

In der Kategorie Steildach war dieses Jahr ein extrem ausgeglichenes Feld von 14 Ländern am Start, bei welchen auf den ersten Blick kaum Unterschiede in der Qualität zu erkennen waren. Das britische Team meisterte die Aufgabenstellung am besten und wurde würdiger Weltmeister. Sie konnten ihren Heimvorteil (bekannte Materialien und Arbeitstechniken) gekonnt ausnutzen. Vier Nationen, darunter auch die Schweiz, kämpften erbittert um die nächsten Plätze. In einer denkwürdig knappen Entscheidung reichte es für das Schweizer Team leider nicht für einen Podestplatz. Nur wenige Punkte trennten die Teams und damit auch Freude und Enttäuschung. Der entscheidende Faktor im Steildach war das Einmörteln des Ortes (seitlicher Ziegelabschluss). Und sicher hatten die besten Teams auch das nötige Wettkampfglück, welches bei diesem engen Wettkampfausgang nötig war.

Rund 50 motivierte junge Dachdecker aus verschiedenen europäischen Ländern zeigten den Besuchern, wie anspruchvoll und schön die Berufe auf dem Dach sind. Ein rundum beeindruckender Leistungsausweis qualifizierter junger Berufsleute, welche damit die duale Berufsbildung einmal mehr unter Beweis gestellt haben.