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Schlussevent - Das erfolgreichste Schweizer Team seit je

Die Schweizer Delegation an den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi hat das beste Resultat erreicht, seit die Schweiz an Berufs-Weltmeisterschaften teilnimmt. Am Schlussweekend in Davos vom 25.–26. November hat sich das Team noch einmal getroffen und Abu Dhabi Revue passieren lassen.

In Davos hatte sich das Schweizer Team vor zehn Monaten zum ersten Mal versammelt. Am Wochenende wurde am selben Ort der grosse Erfolg gebührend gefeiert. Gleichzeitig führten die Teilnehmenden, ihre Experten und das Organisationsteam ein Debriefing durch, um den Wettkampf zu analysieren. Das Ziel war, die Erfolgsfaktoren von Abu Dhabi im Detail zu benennen, um sie für künftige WorldSkills Competitions nutzen zu können. Dazu gehörte, die positiven Erlebnisse wie auch die kritischen Situationen während einzelner Wettkämpfe nochmals aufleben zu lassen.

Im Hinblick auf die nächsten WorldSkills 2019 in Kazan, Russland hat sich gezeigt, dass sich das Engagement von SwissSkills für den neuen Wettkampfmodus gelohnt hat. Erstmals wurden nämlich in gewissen Berufen die Aufgabenstellungen sehr kurzfristig bekannt gegeben. Die Teilnehmenden konnten also nicht auf bestimmte Arbeiten hin trainieren. Dies verschaffte jenen einen Vorteil, die über breite berufliche Kompetenz verfügen, wie Delegationsleiterin Christine Davatz sagte: «Ich habe den Eindruck, die Art der Aufgabenstellungen hat unsere Teilnehmenden beflügelt und zu besonderen Leistungen angespornt; während der Wettkämpfe sind viele richtig aus sich herausgekommen. Dies bestätigen auch die positiven Reaktionen der Teilnehmenden selbst sowie ihrer Experten.»

Ein positives Fazit zieht auch Rico Cioccarelli, Technischer Delegierter: «Seit den letzten WorldSkills Competitions in São Paolo haben wir viel mit den Experten gearbeitet, was sich sehr gelohnt hat. Die Experten haben die Teilnehmenden optimal unterstützt, die Zusammenarbeit funktionierte reibungslos.»

Die Teilnehmenden reflektierten insbesondere ihre eigenen Vorbereitungen und hielten die wichtigsten Erkenntnisse in einem Brief an ihre Nachfolger schriftlich fest. „Wirklich geholfen haben mir die Tipps meines Vorgängers“, meinte Automobiltechniker Riet Bulfoni. „Auch ich bin bereit, meine Erfahrungen dann wieder weiterzugeben.“

SwissSkills Stiftungsratspräsident Reto Wyss brachte die Motivation für das Auswertungswochenende mit dem Team denn noch auf den Punkt: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“.

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