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Schaffe, Gwünne, Gold – SwissTeam – Hopp Schwiiz

Mit einem festen morgendlichen Ritual, das Teamleaderin Silvia Blaser mit den Kandidatinnen und Kandidaten einhält, hat das SwissTeam den Wettkampf aufgenommen. Nicht ohne eine gewisse Anfangsnervosität, die aber schnell einer professionellen Arbeitsweise gewichen ist.

Bei Spengler Mike Ledermann sind schon an diesem ersten Tag die Eltern und sein Bruder als Unterstützung vor Ort. Motorradmechaniker Oliver Heller kann auf den Support seiner Arbeitskollegen zählen.

Die Anspannung bei den jungen Frauen und Männern am ersten Wettkampfmorgen ist deutlich spürbar. Das Frühstück ist noch individuell, dann jedoch vollzieht Teamleaderin Silvia Blaser ein festes Ritual. Das ganze Team trifft sich und geht gemeinsam zum Wettkampfgelände. Dort ziehen die Kandidatinnen und Kandidaten unter dem Glockengeläute der Fanglocke ins Foyer ein, stehen zu einem Kreis zusammen und vollführen den Schlachtruf: Was können wir? – Schaffe / Was wollen wir? – Gwünne / Was holen wir? – Gold / SwissTeam – Hopp Schwiiz – SwissTeam – Hopp Schwiiz – Hopp, hopp, hopp, schreit Bodenleger Raphael Vogel vor und das ganze Team schreit es nach. Jetzt kann es losgehen.

Frühmorgens zum Coiffeur

Nur eine fehlt dabei. Debora Widmer muss nun jeden morgen ganz früh raus, um mit dem Taxi noch zum Coiffeur zu fahren und kommt dann direkt auf das Wettkampfgelände. Für sie als Schönheitspflegerin ist einfach Pflicht, perfekt gestylt am Arbeitsplatz zu erscheinen. So hat sie denn ein etwas anderes Morgenritual als der Rest des Teams.

«Alle waren natürlich an diesem ersten Tag sehr nervös, wollten endlich loslegen», erzählt Silvia Blaser am Mittag: «Weil die Stimmung an diesem Morgen auch etwas verhalten war, habe ich alle aufgefordert, sich gegenseitig Glück zu wünschen. Solche kleinen Gesten und auch das Morgenritual sind deshalb schon hilfreich, die Anspannung etwas zu lösen. Jetzt aber sind alle voll konzentriert an ihren Aufgaben.»

Unterstützung von Familie und Arbeitskollegen

Gegen 100 Fans aus der Schweiz waren schon an der Eröffnungsfeier mit dabei. So kann das SwissTeam schon am ersten Tag auf Unterstützung aus der Familie oder dem Arbeitsumfeld zählen. Die Eltern von Motorradmechaniker Oliver Heller und Bodenleger Raphael Vogel sind noch nicht da aber: «Unsere Eltern waren fast nervöser als wir selber», erzählt Oliver Heller: «Sie haben sich schon vor einem halben Jahr mit Raphis Eltern abgesprochen, wie und wann sie reisen, in welchem Hotel sie wohnen.» Er hat am ersten Morgen bereits von allen seine Arbeitskollegen aus seinem Betrieb gehört und von seinem Verband 2rad Schweiz hat er eine SMS zum Start bekommen.

Mike Ledermanns Eltern sind bereits vor Ort und «megastolz» auf ihren Sohn. Mutter Franziska erzählt: «Schon an den Schweizermeisterschaften in St. Gallen und an den SwissSkills in Bern war es sehr spannend. Auf diesem Niveau hier macht Mike nun zum ersten Mal mit und es ist fast noch aufregender.»

Allen aus dem Schweizer Team ist am ersten Tag gut gelaufen. Bekleidungsgestalterin Joanna Wyss ist sehr zufrieden: «Es ist gut gelaufen, eigentlich besser als ich gedacht habe mit den Zuschauern. Ich habe gar nicht so bemerkt, wie viele Leute hier sind.» So darf es weitergehen.

 +++ Aufgeschnappt +++

Teamleaderin Silvia Blaser ist den ganzen Tag mit einer geheimnisvollen Plastiktüte unterwegs. Befragt, was für ein Doping sie denn hier verteilt, das so gute Stimmung verbreitet, meint sie lachend: «Das ist bloss Schoggi, Schweizer Schoggi natürlich. Die füllt den Energiespeicher der Kandidatinnen und Kandidaten wieder auf…»

 

Team-Tagebuch

Wettkampftag 1.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es um 7.35 Uhr los Richtung Wettkampfgelände. Mit Kuhglocke natürlich. Dort angekommen motivierten wir uns mit unserem Teamschrei für die bevorstehenden Aufgaben. Und los ging‘s!

In verschiedenen Etappen kamen wir zum Mittagessen und tauschten uns über die jeweiligen Arbeiten aus. Frisch erholt ging es wieder für alle zurück an den Arbeitsplatz. Die Zeit verging schnell! Einige waren schon mitten am Nachmittag fertig. Andere arbeiteten bis in den frühen Abend.

Und schon trafen wir uns wieder zum Abendessen. Müdigkeit ging durch das Team. Zurück im Hotel gönnten wir uns eine erfrischende Dusche bevor wir alle nochmals zusammen sassen und unsere Erlebnisse des heutigen Tages austauschten. Ausser ein paar kleineren Problemen, die gelöst werden konnten, verlief der erste Wettkampftag nach Plan.

Und ez gan i go schloffe!!

Severin Holderegger, Elektroinstallateur
Mike Ledermann, Spengler

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