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Nochmal Spass bevor es Ernst gilt

Zum ersten Mal traf das SwissSkills Team auf seine Konkurrentinnen und Konkurrenten aus den 62 beiteiligten Nationen. WorldSkills hat alle rund 1200 Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen, im Atibainha Countryside Resort war Spass angesagt. Brasilianisches Lebensgefühl mit Live-Musik und Tanz, Poolparty und gutes Essen liess die Stimmung noch einmal tüchtig ansteigen. Gepflegt wurde zudem eine alte WorldSkills-Tradition.

Der erste grosse, gemeinsame Event aller Teilnehmenden der WorldSkills in São Paulo war generalstabsmässig geplant. 70 Reisecars brachten alle rund 1200 Kandidatinnen und Kandidaten in einer eineinhalbstündigen Fahrt ins rund 80 km nordöstlich gelegene Atibainha Countryside Resort. WorldSkills lud ein zu einem Tag Spass und brasilianischer Lebenskultur. Der Vergnügungspark bot neben Live-Musik, Tanz und Poolparty auch ein breites Spiel- und Sportangebot mit Fussball, Tennis, Volleyball, Hüpfburgen, Spielhallen und Rodeoreiten. Fehlen durften natürlich nicht unzählige kulinarische Genüsse, die keine Wünsche offen liessen.

Erste Kontakte zur Konkurrenz

Dieser Anlass war auch eine erste Möglichkeit für die Schweizer Kandidatinnen und Kandidaten, ihre Berufskolleginnen und -kollegen aus der Nähe zu sehen. Koch Steven Duss kannte seine Konkurrenten bisher erst von Fotos und fand es interessant, sie nun live kennen zu lernen. Die Verständigung musste er, trotz seiner guten Sprachkenntnisse, mit Händen, Füssen und Englisch bewältigen.

David Füger, Restaurant-Service, fühlt sich schon fast wie Zuhause in Brasilien. Er hat seiner österreichischen Kollegin auf den Zahn gefühlt, denn diese sieht er als grosse Konkurrenz in seinem Beruf. Freundschaftlich unterhalte man sich miteinander, erzählt er, behalte aber schon seine Berufsgeheimnisse für sich.

Bereits in einem Vorbereitungs-Wettkampf hat Elektroniker Mario Noseda seine Mitkandidaten aus Deutschland, Österreich und Liechtenstein kennengelernt. Mit seinem deutschen Kollegen habe er sich auf Anhieb sehr gut verstanden, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: «Auch wenn wir hin und wieder über unsere deutschen Nachbarn lästern, hier in Brasilien halten wir Europäer schon zusammen und verbünden uns fast ein wenig gegen die anderen Kontinente – natürlich sehr freundschaftlich.»

Schweizer Pins sehr gefragt

Als freundschaftliches Symbol hat sich an den WorldSkills eine Tradition entwickelt, gegenseitig Pins, Buttons oder Ansteckknöpfe auszutauschen und zu sammeln. Elektroinstallateur Daniel Mosimann hat schon einige davon gesammelt und, wie das so üblich ist, an seinen Badge geheftet. Auch Formenbauer Elias Siegrist ist unter die fleissigen Sammler gegangen. Bei ihm trifft sich dieser Brauch besonders gut. Die meisten seiner Konkurrenten – als weiteren Europäer ist nur noch ein Deutscher am Start – kommen aus dem asiatischen Raum. Bei den Teilnehmenden aus dieser Region seien die Schweizer Pins ganz besonders beliebt und gefragt, erzählt dazu die SwissSkills-Kommunikationschefin Isabel Suter, die immer wieder weitere Pins an das SwissSkills Team verteilen muss.

 

 

+++ Aufgeschnappt +++

Unglaublich ehrliche Taxifahrer gibt es hier in São Paulo. Nach drei Tagen wurde einem Delegationsmitglied doch glatt seine verlorene Brieftasche wieder zugestellt – inklusive komplettem Inhalt.

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