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Berufs-Nati trifft sich zum KickOff im Bündnerland

Ein neues SwissSkills Team steht bereit für Grosses. 12 Frauen und 30 Männer, die besten jungen Berufsleute in 40 Berufen werden mit ihren 43 Expertinnen und Experten für die Schweiz an den 45. Berufs-Weltmeisterschaften in der russischen Metropole Kazan teilnehmen. Zum KickOff-Teamweekend traf sich die Nationalmannschaft vom 1. bis 3. Februar in Davos. 

Knapp 100 Personen umfasst die Schweizer Delegation, die die Schweiz vom 22. bis 27. August an den 45. Berufs-Weltmeisterschaften in Kazan, Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan, vertreten wird. Neben den 42 Wettkämpferinnen und Wettkämpfern sind dies 43 Expertinnen und Experten sowie ein Stab mit 14 Betreuern und Funktionären.

Straffes Programm

Das neue SwissSkills Team hatte ein straffes 3-Tages-Programm zu durchlaufen. Vorstellung der Delegationsleitung und aller Funktionäre und viele Informationen am Freitagmorgen.

Am Nachmittag ein «Best-Practice-Referat», in dem Simon Hugi (Experte Landschaftsgärtner) und Tobias Hugentobler (Experte Möbelschreiner) erzählten wie sie ihre Wettkämpfer auf internationale Berufsmeisterschaften vorbereiten, bevor bereits als erste Gruppenherausforderung ein Teamkontrakt erarbeitet wurde. Daneben wurde ein reger Austausch zwischen Teilnehmenden und Experten gepflegt.

«Smile» im Minutentakt und Winterchallenge

«Ihr seid hier, weil Ihr die Besten der Schweiz seid. Als Botschafter Eurer Berufe werdet Ihr aber auch die Schweiz im Ausland vertreten», begrüsste Stiftungsratspräsident Reto Wyss am Samstagmorgen das neue SwissSkills Team. Es folgte das Massnehmen für die Delegationsbekleidung, Fototermine und Mentalcheck – alles quasi im Minutentakt. Unter dem Motto «SWISS Heart Beats All» wurde am Nachmittag der Teamkontrakt finalisiert.

Danach stellte sich die Delegation einer Winterchallenge in der Erlebnislandschaft Eistraum bevor der Tag in der Berghütte Fuxägufer mit Glühwein, Käsefondue, Fackelmarsch und Gondelfahrt den passenden Ausklang in der Davoser Winterlandschaft fand. Mit der Erarbeitung individueller Persönlichkeitsprofile und weiteren Informationsblöcken am Sonntagmorgen endete dieser erste Zusammenzug der aktuellen Schweizer Berufs-Nationalmannschaft.

Das Bündnerland ist von Anfang an dabei

Dass das SwissSkills Team im Bündnerland ein WorldSkills-Jahr startet hat ebenso Tradition wie die Grussbotschaft des Davoser Landammanns Tarzisius Caviezel. Er wolle ihnen einen Tipp mitgeben, begrüsste er die Schweizer Delegation am Samstagmittag: «Wenn Ihr etwas tut, tut es mit Freude; geht mit voller Energie daran; steht mit Begeisterung und Leidenschaft dahinter.»

Besonders stolz zeigte er sich, dass auch fünf Bündner mit im Team sind. Neben dem Technischen Delegierten Rico Cioccarelli sind dies zwei Experten: Silvio Tönz aus Bonaduz im Beruf CNC Fräsen und Christoph Meier aus Felsberg bei den Anlagenelektrikern.

Wettkämpfer aus Chur und Bonaduz

Als Wettkämpfer startet der CNC-Fräser Markus Hintermann aus Bonaduz. Es sei schon ein cooles Gefühl als einer der besten Polymechaniker der Schweiz hier sein zu dürfen. Einiges hat er schon von seinem Experten Silvio Tönz mitbekommen, denn dieser war vor zwei Jahren an den WorldSkills in Abu Dhabi mit dabei, damals als Wettkämpfer: «Von Silvio weiss ich, dass die Trainingsphase sicher sehr intensiv wird. Aber ich bin da mit vollem Elan dabei und freue mich, die Schweiz vertreten zu dürfen. Das ist eine grosse Ehre für mich.»

Der zweite Wettkämpfer ist Boije Widrig, der als Elektroninstallateur antritt. Der ebenfalls 20-jährige Churer hat gestaunt, wie viele Berufe im SwissSkills Team vertreten sind. Er sei sehr gespannt gewesen, das Team kennen zu lernen, sagt er und ergänzt: «Die Schweiz zu vertreten bedeutet mir sehr viel. Das ist eine einmalige Gelegenheit hier dabei sein zu dürfen.»

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