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Vor vier Jahren …

nahm Christof Enzler an den ersten zentralen Berufs-Schweizermeisterschaften, den SwissSkills 2014 in Bern teil. Er beantwortet heute einige Fragen zu seinem Werdegang seither.

Wer ist Christof Enzler?

Ich bin 24 Jahre alt und arbeite als Ofenbauer bei der Jud Ofenbau in Herisau. Als ich meine Berufslehre gemacht habe, nannte man die Ofenbauer noch Hafner; ein Wort, das in eher ländlichen Gebieten heute noch üblich ist. Ich gehe auf in meinem Beruf und arbeite sehr zielgerichtet. Auch in meiner Freizeit bin ich eigentlich immer irgendetwas am arbeiten. Ich brauche gar nicht so viel Freizeit in dem Sinn, deshalb ist für mich auch kein grosses Hobby-Programm nötig. 

Welchen beruflichen Weg bist du nach den Berufs- Schweizermeisterschaften von 2014 gegangen?

Nach meiner Goldmedaille habe ich ganz einfach bei meinem bisherigen Arbeitgeber, bei dem ich auch heute noch tätig bin, weitergearbeitet. 2015 durfte ich dann an die Europameisterschaften nach Wels in Österreich. Auch dieser Wettkampf ist mir gelungen: Ich konnte es kaum glauben, als ich tatsächlich Europameister wurde.

Was ist Deine beste Erinnerung an die SwissSkills 2014 in Bern?

Es gibt nicht eine spezielle Gelegenheit oder Episode, die mir besonders in Erinnerung ist. Beide Wettkämpfe waren sehr intensiv. Trotzdem blieb auch Zeit, um sich mit andern Teilnehmern auszutauschen und neue Bekanntschaften zu schliessen. Mit einigen «Mitstreitern» habe ich heute noch sporadisch Kontakt. Das Ganze war ein Riesenerlebnis und einfach Spass gemacht. 

Was hat Dir die Teilnahme an der Berufsmeisterschaft gebracht?

Ich erlebe immer wieder, dass die Leute, die von den Wettkämpfen wissen, mir grosses Vertrauen entgegenbringen. Und dies eigentlich nicht nur im Zusammenhang mit dem Beruf. Recht oft werde ich auch noch auf die Wettkämpfe angesprochen – die Leute interessieren sich heute noch dafür.