Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

BERNEXPO, Bern
12. – 16.09.2018

Vor vier Jahren …

...nahm Selina Giacomini als Fahrradmechanikerin an der ersten zentralen Berufsschweizermeisterschaft den SwissSkills 2014 in Bern teil. Sie beantwortet heute einige Fragen zu ihrem Werdegang seither.

Wer ist Selina Giacomini?

Selina Giacomini ist gelernte Fahrradmechanikerin EFZ. Zurzeit ist sie in Zollikon beim Velo-Shop Vonäsch tätig, wo sie auch ihre Berufslehre absolviert hat. Selina Giacomini ist 22 Jahre alt und lebt im Limmattal. An den SwissSkills 2014 in Bern hat sie die Goldmedaille geholt.

Welchen beruflichen Weg bist du seit der Schweizermeisterschaft 2014 gegangen?

Ich konnte 2016 am Europacup der Zweiradberufe in Brünn (Tschechien) teilnehmen, wo ich den dritten Rang erreichte. Bei beiden Wettkämpfen wurde ich vom Verband sehr gut unterstützt. Dies und meine guten Rangierungen an den beiden Wettkämpfen haben mir viele Türen geöffnet. In der Branche konnte ich mir einen gewissen Namen schaffen. Das hat sicher dazu beigetragen, dass ich heute als Expertin für Lehrabschlussprüfungen tätig bin wie auch bei Branchenwettkämpfen.

Was ist deine beste Erinnerung an die Meisterschaft?

Ich durfte viele interessante Leute kennenlernen. Interessant waren zum Beispiel die Gespräche mit Journalisten. Ich erinnere mich auch noch lebhaft an meine grosse Nervosität vor dem Wettkampf und wie sie sich beim Start der Arbeit rasch wieder gelegt hat. Generell war der Wettkampf als Grossanlass ein besonderes Erlebnis. Und als junge Frau so sehr im Rampenlicht zu stehen war natürlich auch ein Highlight.

Was hat dir die Teilnahme an der Berufsmeisterschaft gebracht?

Wie gesagt habe ich mir in der Branche einen Namen gemacht. Davon profitiere ich persönlich. Für unseren Berufsstand im Allgemeinen konnte ich zeigen, dass im immer noch männerdominierten Beruf auch Frauen erfolgreich sind. Und dass wir gut ausgebildete Fachpersonen sind und nicht einen «Chlütteri-Job», machen, wie vielleicht immer noch viele glauben.