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BERNEXPO, Bern
12. – 16.09.2018

Die Top 200 des beruflichen Nachwuchses

SwissSkills-Teilnahme als Karrieresprungbrett

Die Teilnahme an Berufsmeisterschaften wie den SwissSkills 2018 lohnt sich! Eine Studie mit den Medaillengewinnern der ersten zentralen Berufsmeisterschaften – den SwissSkills 2014 – bestätigt, dass die damaligen Medaillengewinner in der Zwischenzeit eine beeindruckende berufliche Karriere hingelegt haben.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Margrit Stamm, emeritierte Professorin an der Universität Freiburg und Direktorin des Forschungsinstituts Swiss Education in Bern wurden für das Forschungsprojekt „Die Top 200 des beruflichen Nachwuchses“ fast 200 Frauen und Männer befragt, die an den SwissSkills 2014 oder an einer anderen Berufsmeisterschaft (EuroSkills, WorldSkills) einen Medaillenrang belegt hatten.

Enorm viele positive Auswirkungen auf Berufslaufbahn

Im Urteil der Top 200 ist die Teilnahme an der Berufsmeisterschaft ein riesiger Erfolg, der enorm viele positive Auswirkungen auf die Berufslaufbahn hat. Für 66% war der Nutzen viel grösser als erwartet, für mehr als 30% so wie erwartet. Diesen grossen Nutzen sehen sie vor allem in der Tatsache, professionelles Feedback zur eigenen Arbeit erhalten zu haben, zu wissen, wo sie heute stehen, neue Kompetenzen entwickelt und ein Kontakt-Netzwerk aufgebaut zu haben.

Der Erfolg hat 32% der Befragten weitere Auszeichnungen und 57% einen markanten beruflichen Aufstieg gebracht. Etwas mehr als ein Drittel (35%) sind bereits in einer leitenden Position. Zudem haben mehr als 80% neue Weiterbildungen in Angriff genommen, teilweise auch ein Studium an einer Hochschule oder Universität. Die ausgesprochen positive Bilanz zeigt sich auch darin, dass sich 96% der Befragten jederzeit wieder für eine Berufsmeisterschaft anmelden würden.

Schulnoten nicht entscheidend für beruflichen Erfolg

Eine weitere Erkenntnis der vielbeachteten Studie: 40% der Befragten haben einen mittleren, 20% sogar einen bescheidenen Schulabschluss. Zudem waren sie in der Oberstufe (Sek I) bei weitem nicht immer gute Schülerinnen und Schüler. Jede dritte Person bezeichnet sich als l mittelmässig oder gar schlecht in den schulischen Leistungen.

Dies belegt, dass es junge Menschen auch mit einem mittelmässigen oder sogar be-scheidenen Schulabschluss in die Top 200 der Schweizer Berufsbildung schaffen können. Für viele von ihnen wurde die Berufslehre sogar zur zweiten Chance, die zu einer Leistungsexplosion führte.

Harter Weg zum Erfolg

Den Erfolg und den damit in den meisten Fällen verbundenen beruflichen Aufstieg haben sich die Top200 allerdings auch hart erarbeitet. Um bei den Berufsmeisterschaften erfolgreich zu sein, nahmen die jungen Berufsleute viele Entbehrungen in Kauf. 85% der Befragten haben sich an Wochenenden auf ihren Berufs-Wettkampf vorbereitet, 76% bezeichneten den Verzicht auf Freizeit als „einschneidend“.

Link zur Studie „Die Top200 des beruflichen Nachwuchs“

Link zur Medienmitteilung mit einer Zusammenfassung der Studie