Letzter Schliff für CNC-Fräser Silvio Tönz beim Länderkampf

09.08.17

Im DMG-MORI-Academy im Werk Seebach/Thüringen fand in der ersten Augustwoche ein Vorwettbewerb der deutschsprachigen Kandidaten in der Disziplin CNC-Fräsen statt. Dabei konnten die drei Teilnehmer unter realen Wettbewerbsbedingungen auf der identischem 5-Achsen-CNC-Fräsmaschine arbeiten, wie sie dann im Oktober an den WorldSkills in Abu Dhabi auch zur Verfügung steht.

Der Vorwettbewerb war ein idealer Gradmesser um sich ein Bild zu verschaffen was es in den nächsten Wochen noch zu verbessern gilt.

Die Wettbewerbsaufgaben wurden extra dafür nach dem neuen Reglement entwickelt. Während 11 Stunden mussten 2 Werkstücke, je eines aus Aluminium und Stahl, hergestellt werden. Mit dem Vergleich bot sich die Möglichkeit unter den deutschsprachigen Nachbarländern für den Kandidaten Silvio Tönz neue Erkenntnisse für den Ernstkampf zu sammeln. Diese gilt es nun in den nächsten Wochen umzusetzen. Interessant war für Silvio auch das Beobachten der Arbeit der beiden andern Teilnehmer. Welche Programmierstrategie und welche Werkzeuge werden verwendet? Wie wird die zur Verfügung stehende Arbeitszeit am besten ausgenutzt.

Die Konkurrenz in der Disziplin CNC-Fräsen kommt vorwiegend aus Fernost. Die asiatischen Länder betreiben einen enormen Aufwand um an den WorldSkills um Medaillen zu kämpfen. Daher ist es auch für uns wichtig, dass wir einen europäischen Vergleich haben, so der Experte Jürg Marti. Von den teilnehmenden Nationen an den WorldSkills in Abu Dhabi gibt es keine «schwachen» Kandidaten mehr. Alle Nationen sind sicherlich top vorbereitet und können um Medaillen kämpfen.

Nach Abschluss des 4-tägigen Vorbereitungstest waren sich alle Teilnehmer der drei Nationen einig. In den nächsten Wochen geht es darum individuelle Fertigkeiten zu optimieren, feinste Details zu pflegen und sich auch mental auf den WorldSkills Event in Höchstform zu bringen.

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