Junge Berufsleute mit einem Stipendium ausgezeichnet

21.03.13

Am Bildungszentrum der Schweizerischen Metall-Union (SMU) wurde diese Woche die Schweizermeisterschaft der Land-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker durchgeführt. Als Organisator der Berufs-Schweizermeisterschaften zeichnete der Fachverband Landtechnik der SMU verantwortlich. Die erfolgreichsten drei Berufsleute wurden alle in einem Berner Lehrbetrieb ausgebildet. Sie erhielten ein Stipendium, mit dem sie eine Weiterbildung in Angriff nehmen können.

Seit den 80ern

Die Schweizermeisterschaften für die Techniker der drei Berufsrichtungen finden seit den 80er-Jahren statt und werden jedes Jahr durchgeführt. Dabei kämpfen jeweils 16 junge und talentierte Berufsleute aus der ganzen Schweiz im Bildungszentrum der SMU in Aarberg um den Sieg. Die Gewinner erhielten bei der Siegerehrung ein Stipendium für ihre Weiterbildung. Ihnen stehen viele Wege, wie die Meisterprüfung absolvieren oder an einer Fachhochschule studieren, offen. Für die besten Nachwuchshoffnungen der Schweizer Landtechnik waren die Schweizermeisterschaften eine ideale Plattform zur Demonstration von Höchstleistungen unter dem kritischen Auge des Fachpublikums. Dabei spielt nebst dem fachlichen Können auch auf die Selbstkompetenz eine wichtige Rolle.

Gebauer Stiftung fördert junge Berufsleute

Die Gebauer Stiftung aus Zürich war wiederum Sponsor der diesjährigen Schweizermeisterschaften. Die Stiftung unterstützt und fördert Institutionen, Personen und Projekte im In- und Ausland. Diese müssen humanitäre, bildende, soziale oder kulturelle Ziele verfolgen. Ziel des Engagements der Stiftung war es, talentierte junge Berufsleute zu fördern und aufzuzeigen, dass handwerkliche Berufe sehr gute Zukunftsperspektiven haben. „Wir wollen den Ehrgeiz junger Berufsleute belohnen. Deshalb ist dieses Engagement für uns so wichtig“, erklärt Andreas Bachmann, Präsident des Stiftungsrates der Gebauer Stiftung. „Da auch die Organisatoren mit viel Herzblut diesen Berufswettbewerb auf die Beine stellen, setzen wir die bisherige Unterstützung des Anlasses auch im Jahre 2014 fort.“

Die drei Berufe im Überblick

Beim Landmaschinenmechaniker sind vor allem kreative Problemlösungen und vernetztes Denken gefragt. Die Aufgaben sind äusserst vielseitig, die Hauptaufgabe ist das Warten und Reparieren von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte.
Beim Baumaschinenmechaniker ist das Tätigkeitsfeld sehr umfangreich, die Bereiche Elektrik und Hydraulik ausgeprägt. Seine Arbeiten reichen vom einfachen Gabelstapler über den High-Tech-Bagger bis zum komplexen Tunnelbohrsystem mit Lasersteuerung.
Motorgerätemechaniker sind für Unterhalts- und Reparaturarbeiten an motorisierten Maschinen und Geräten zuständig. Diese werden vor allem in Gartenpflege und Forstwirtschaft, im Obst- und Rebbau eingesetzt.

Rangliste

Gold Manuel Biland, Rüschegg Heubach BE
Herzig Technik GmbH, Zimmerwald BE
Silber Daniel Fink, Marbach LU
Gebr. Siegenthaler AG, Schangau BE
Bronze Christoph Maurer, Heimenschwand BE
KUHN Schweiz AG, Heimberg BE

zurück

Impressionen