Damals und heute: Mirko Pifferini

27.06.17

Was ist aus den ehemaligen Teilnehmenden an WorldSkills oder EuroSkills Competitions geworden? In dieser Rubrik stellen wir jeden Monat ein Swiss-Team-Mitglied aus früheren Jahren vor. Heute Mirko Pifferini, gelernter Elektroniker, der 2012 an den EuroSkills Spa-Francorchamps, Belgien, mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Wer ist Mirko Pifferini?

Mirko Pifferini ist gelernter Elektroniker mit einem Fachhochschulabschluss. Sein Ticket für die EuroSkills holte er sich zusammen mit Damiano Domenighetti bei der Lehrabschlussprüfung mit den besten schulischen Durchschnittsnoten des Kantons Tessin.

Welchen beruflichen Weg bist Du seit den Meisterschaften 2012 gegangen?

Nach meinem Sieg an den EuroSkills habe ich an der Schuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), Manno (TI), den Bachelor in Elektrotechnik gemacht. Anschliessend an diese drei Jahre Ausbildung konnte ich nicht sofort eine Stelle als Elektroingenieur finden. Also habe ich sechs Monate lang bei der GRG Carpenteria in Riazzino als Hilfszimmermann gearbeitet.

Bei New Celio Engineering in Ambri fand ich einen Job, blieb aber nur zwei Monate, denn ich erhielt ein Angebot bei Schindler Locarno, das ich aus finanziellen Gründen einfach annehmen musste. Zudem habe ich einen viel kürzeren Arbeitsweg.

Was ist Deine schönste Erinnerung an die EuroSkills Spa-Francorchamps?

Der schönste Moment war eindeutig, als es klar war, dass Damiano, Domenighetti und ich die Goldmedaille gewonnen hatten. Mit ihm habe ich während der Lehre zusammengearbeitet; gemeinsam haben wir an den EuroSkills Spa–Francorchamps teilgenommen. Bezüglich des Wettkampfs als Ganzes war der Teamgeist einzigartig.

Was hat Dir die Teilnahme an den Berufsmeisterschaften persönlich und beruflich gebracht?

Die Teilnahme an den EuroSkills Competitions war für mich zweifellos eine wertvolle berufliche und eine einmalige persönliche Erfahrung. Ich glaube jedoch nicht, dass sie für die Unternehmen, bei welchen ich gearbeitet habe, ein wichtiges Entscheidungskriterium für meine Anstellung war.

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