Alles da, einrichten, pröbeln und dann kann's losgehen!

03.10.11

Endlich können die Kandidatinnen und Kandidaten den Ort des Geschehens besichtigen. Acht Stunden haben sie Zeit ihr Material zu prüfen, den Arbeitsplatz einzurichten und ihn für den Wettkampf vorzubereiten. 24 Stunden vor der Opening Ceremony steigt langsam die Nervosität. Trotzdem überwiegt bei den meisten die Vorfreude auf den grossen Moment, wenn die 41. WorldSkills Competitions offiziell eröffnet werden.

Tobias Meyer, CNC-Fräser, ist zufrieden: «Alles ist heil angekommen, wir konnten bereits die Maschine und das Programmiersystem kennenlernen. Nun haben wir acht Stunden Zeit, einzurichten, unsere Daten, die wir nur auf Papier mitbringen durften ins System zu erfassen und zu pröbeln – dann kann es losgehen.» Die rund 1000 Teilnehmenden wurden von offizieller Seite zu den Abläufen, Regeln und Sicherheitsbestimmungen instruiert, bevor sie gestern Montag ihre eigenen Arbeitsplätze zum ersten Mal besichtigen und diese dann einrichten konnten.

Etwas jubeln gehen für die Schweiz – ist doch cool!

Für die Schweizer Beteiligten ist der inoffizielle Beginn der WordSkills 2011 mit dem Einrichten ihrer Arbeitsplätze gut gelaufen. «Wir testen die elektronischen Teile, ob sie den Transport gut überstanden haben. Alles ist da und funktioniert tip-top», meint der Automatiker Reto Meier, und fügt hinzu: «Wir haben sogar zuviel Material, denn wir verwenden teilweise unser eigenes Material, weil es einfach besser ist, als das, was wir hier vorfinden.» Auch Goldschmied Florian Zumstein wird den eigenen, mitgebrachten Druckluftkompressor zum Löten verwenden und nicht die Sauerstoff-Einrichtung vor Ort, denn er ist einfach gewohnt, so zu arbeiten. Nur die Floristin Rahel Brunner hat noch nicht ganz alles beisammen, obwohl sie sich schon gut einrichten konnte. Was fehlt, sind die frischen Materialien wie Schnittblumen, die Sie erst am Tag vor dem Wettkampf bekommt und vorbereiten kann. Trotzdem: «Es ist gut gelaufen, ich konnte alles, was da war, gut vorbereiten und einrichten.» zeigt sie sich zufrieden. Und obwohl sie jetzt ein bisschen Nervösität spürt, freut sie sich riesig auf die Eröffnungsfeier am Dienstagabend: «Das wird ein Riesenanlass. Etwas jubeln gehen für die Schweiz – ist doch cool!»

zurück

Impressionen

Alle Bilder in dieser Galerie anzeigen



Audio

Gian Andrea Casaulta
Marina Feller Dekomalerin
Pascal Brunner Konstrukteur
Peter Enzler Bauschreiner
Sandra Schmid Informatikerin
Sebastian Häni Webdesigner
Tobias Meyer CNC Fräsen


Video


1 Tag vor dem Wettkampfstart
Dateien:
Ex Cel Plan CH-Team440 K

Team-Tagebuch

Bereits um 6:35 Uhr mussten wir zum Frühstück erscheinen. Zu diesem Zeitpunkt erschien uns das Team plötzlich etwas kleiner als gewohnt. Dies mag daran gelegen haben, dass manchen der Schönheitsschlaf wichtiger war als ein ausgewogenes Englisches Frühstück.   

Heute war es nun so weit, alle Kandidaten haben zum ersten Mal ihren Arbeitsplatz besichtigen können. Auf diesen Augenblick hin waren alle sehr gespannt. Denn es ging darum alles Material zu kontrollieren und auszutesten. Ein weiteres  spannendes Erlebnis war sicher auch die anderen Mitstreiter zu treffen und kennen zu lernen.
Weiter ging es dann damit, das eigene Werkzeug aus den Transportkisten auszupacken und zu kontrollieren, ob alles den Transport heil überstanden hat.

Beim Mittagessen ging es etwas chaotisch zu und her, da etwa 2000 Personen sich zur gleichen verpflegen wollten. Einige Experten und Kandidaten wichen daher in die zahlreichen Take-Aways aus.

Am Nachmittag waren dann noch weitere Instruktionen bezüglich Arbeitssicherheit und Fairness auf dem Programm. Bis dann die letzten ihren Arbeitsplatz eingerichtet hatten, dauerte es bis nach 20:00 Uhr. Für die anderen welche zu diesem Zeitpunkt bereits fertig waren, gab es noch ein Briefing über den morgigen Tag.

D’Bündner Stroomer

Gian-Andrea Casaulta, Elektroinstallateur
Andrin Cavegn, Anlagenelektriker