Grosses ‚Hallo’ mit Jodelchörli und Schweizerfahnen

06.10.14

Sie haben Ausserordentliches geleistet an den EuroSkills in Lille. Deshalb wurden sie auch ausserordentlich begrüsst bei ihrer Heimkehr. Das kleine SwissTeam bekam einen grossen Bahnhof im Flughafen Zürich und wurde von einer grossen Fanschar laut und bunt empfangen. Neben Familien, Freunden und Arbeitskollegen waren auch Jodelchörli, Göttibuben und sogar ein Gemeindepräsident im stolzen Empfangskomitee vertreten. Dieses fulminante Schlussbouquet der vierten Berufs-Europameisterschaften wird die Schweizer Delegation wohl nicht so schnell vergessen.

Kaum aus dem Sicherheitsbereich des Arrival Gate 1 heraus, schallten dem SwissTeam schon Jodelklänge entgegen. Die vielen stolzen Angehörigen und Fans konnten es nicht erwarten die 13 jungen Berufsleute bei ihrer Heimkehr aus Lille zu begrüssen.

Geil, ganz einfach geil

Nach Tagen der Anspannung und höchster Konzentration war es für die ganze Delegation eine Wohltat, wieder heimischen Boden zu betreten und von bekannten Gesichtern freudig erwartet zu werden. Der frischgebackene Europameister Severin Holderegger resümierte seine Eindrücke kurz und knapp: «Geil, ganz einfach geil.» Seine Fangemeinde feierte den Erfolg des jungen Elektroinstallateurs mit einem Regen aus goldenen Sternen.

Schönheitspflegerin Debora Widmer ist sehr stolz auf ihre ereichte Bronzemedaille und wir diese natürlich in ihrem eigenen Geschäft ‚loft5’ in Langenthal an einem prominenten Platz aufhängen. Schliesslich sei sie Bestätigung für ihr Können und eine gute Werbung. Besonders beeindruckt hat sie der grosse Zusammenhalt im Schweizer Team «Der Rückhalt, den wir uns in Lille gegenseitig geben konnten, war sehr wichtig für mich.»

Göttibub, Jodelchörli und Gemeindepräsident

Einen ganz grossen und speziellen Bahnhof erhielt Maurer-Vize-Europameister Beat Jung aus Niederwil. Sein Göttibub empfing ihn mit einer selbstgebastelten Silbermedaille und sogar der Gemeindepräsident seines Wohnorts liess es sich nicht nehmen, seinem erfolgreichen Einwohner persönlich zu gratulieren. Und dann war da noch der Jodlerclub Aelpli aus Niederwil. Die Jodler wollten ihm nicht nur ein Ständchen bringen, vielmehr waren sie gekommen, um ihn an sein Versprechen zu erinnern, dass er nach dem EuroSkills-Stress dann ganz offiziell Mitglied werden wolle.

Sponsoren freuen sich

Um gute Leistungen an internationalen Berufswettbewerben zu erzielen braucht es auch Unterstützung und Engagement aus der Wirtschaft. Auf diese dürfen Schweizer Kandidatinnen und Kandidaten seit vielen Jahren von Generalsponsor Debrunner Acifer zählen. Armin Lutz, Leiter Marktkommunikation und Verantwortlicher Sponsoring, zeigte sich erfreut über den grossen Einsatz des SwissTeams in Lille und überreichte am WelcomeEvent allen Teilnehmenden als Erinnerung und zur Gratulation eine Uhr mit besonderer Prägung.

Für Hauptsponsor RUAG ist CEO Urs Breitmeier nach Zürich gekommen, um den jungen Berufsleuten zu gratulieren: «Ich freue mich immer, wenn Schweizer Lernende gut abschneiden. Das duale Berufsbildungssystem ist ein wichtiger Wert, der die Schweiz vorwärtsbringt, und so zeigen solche guten Resultate, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Gute Berufsleute seien die Basis aller Schweizer Unternehmen, vor allem auch in der Industrie. «Es ist deshalb auch unsere Verantwortung, uns hier vielleicht etwas mehr zu engagieren als andere», erklärt er die Motivation von RUAG als Sponsor von SwissSkills.

+++ Aufgeschnappt +++

Severin Holdereggers Goldmedaille für den Europameistertitel und für die Auszeichnung ‚Best of Nation’ sehen haargenau gleich aus. Unterscheiden kann er sie nur an einem kleinen Kratzer auf der Vorderseite – ob der wohl von seinem Biss an der Siegerehrung stammt?

Bodenleger Raphael Vogel hat zwar eine Silbermedaille gewonnen, aber eine Wette gegen den Technischen Delegierten Rico Cioccarelli verloren und muss nun den Wetteinsatz einlösen – ein kleines Bier.

Auch SwissSkills-Generalsekretär Ueli Müller hat mit Schönheitspflegerin Debora Widmer gewettet, und verloren. Er ‚muss’ sich nun einer Behandlung bei der Bronzemedaillengewinnerin unterziehen. «Einfach etwas, das nicht schmerzt», hat er sich gewünscht: «also keine Haarentfernung» – warum eigentlich nicht, Ueli, ist doch voll im Trend?

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